Satzung

Satzung des Kunterbunt e.V. Schwerte

Stand 19.12.1998

§ 1
Name und Sitz

1.1. Der Verein führt den Namen "KUNTERBUNT e.V."
1.2. Der Sitz des Vereins ist Schwerte.
1.3. Der Verein wird im Vereinsregister des Amtsgerichtes Schwerte eingetragen.                                       

§ 2
Zweck des Vereins

2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
2.2.


Mittel des Vereins dürfen nur satzungsgemäß verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Abgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.3. Der Verein bezweckt die Förderung von
2.3.1. Kulturarbeit
2.3.2. Jugendarbeit
2.3.3.


Politischer Bildung im Sinne allgemeiner Information über die Grundlagen des Staates Diese Förderung erfolgt durch Abteilungen. Diese Abteilungen werden gemäß den jeweiligen Arbeitsschwerpunkten und -interessen des Vereins gebildet und wieder aufgelöst. Die Abteilungen müssen nicht in der Satzung aufgeführt werden.
2.4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3
Struktur des Vereins

3.1.

Übergeordnete Instanz sind Mitgliederversammlungen, Vorstand und erweiterter Vorstand, die koordinative,
administrative und Finanzaufgaben verfolgen.
3.2.

Die unter 2.3.1. bis 2.3.4. aufgeführten Zwecke werden durch Abteilungen verwirklicht. Ziel ist es, eine hohe Zahl von Abteilungen und ein weitgestreutes Spektrum zu erreichen.
3.3.  
Alle Abteilungen ergänzen sich zum "KUNTERBUNT e.V."

§ 4
Mitglieder

4.1. Mitglied kann
4.1.1. jede natürliche Person werden, soweit sie den Zielen der Satzung nicht wiederspricht
4.1.2. jede juristische Person werden, indem sie sich als Abteilung anschließt oder assoziiert
4.2. Passive Mitglieder, die nicht in den Abteilungen arbeiten, können als fördernde Mitglieder aufgenommen werden.
4.3. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben.
4.4. Die Mitgliedschaft endet durch
4.4.1. Austritt
4.4.2.

Ausschluß; wer über ein Jahr in Beitragsrückstand ist oder gegen Vereinsziele arbeitet, wird ausgeschlossen.
Hierüber entscheidet der erweiterte Vorstand.
4.4.3. Tod
4.5.

Der Austritt ist zum Ende eines jeden Quartals möglich. Eine Beitragsrückerstattung erfolgt nach dem Mindestbeitragssatz für den Zeitraum der zuviel gezahlten Beiträge.


§ 5
Beiträge

5.1.


Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Mindestbeitrag. Ab dem 1.1.91 beträgt dieser DM 3.- pro Monat. SchülerInnen, StudentInnen, RentnerInnen, Arbeitslose, SozialhilfeempfängerInnen, Wehr- und Zivildienstleistende sowie sonstige Bedürftige zahlen einen Mindestbeitrag von DM 1.- pro Monat.
5.2.  
Der Mindestbeitrag wird zum 1.1. eines jeden Jahres für 12 Monate fällig.

§ 6
Organe

6.1. Mitgliederversammlung                                                                                                                                  
6.2. Erweiterter Vorstand
6.3. Vorstand
6.4. 
Abteilungen

§ 7
Mitgliederversammlung

7.1.

Einmal jährlich findet eine Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen statt, des weiteren sollte mindestens alle 12 Monate zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen eingeladen werden.
7.2.

Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Vereinsmitgliedern, ist nach ordnungsgemäßer Einladung aber
immer beschlußfähig.
7.3.

Außer in speziellen Fällen, die in der Satzung aufgeführt sein müssen, genügt fü Entscheidungen immer die
einfache Mehrheit.
7.4. Eine Mitgliederversammlung kann durch einzelne Abteilungen beantragt werden.
7.5. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind
7.5.1. Vorstandswahlen und Nachwahlen
7.5.2. Entlastung des Vorstandes
7.5.3 Änderung der Satzung mit 3/4-Mehrheit
7.5.4. Festsetzung der Mindestbeiträge
7.5.5. Beratungen und Abstimmungen von Anträgen, Anträge kann jedes Organ und jedes Mitglied stellen
7.6. Personalwahlen sind geheim. Auf Antrag können auch andere Anträge geheim entschieden werden.
7.7.   
Über Mitgliederversammlungen wird Protokoll geführt. Verantwortlich ist der Schriftfüher/die Schriftführerin.

§ 8
Erweiterter Vorstand

8.1.  
Der erweiterte Vorstand besteht aus Vorstand und 2 Delegierten pro Abteilung.
8.2. Aufgabe des erweiterten Vorstandes ist die Koordinierung der einzelnen Abteilungen.
8.3. Die Delegierten schildern die Arbeit ihrer Abteilungen und stimmen diese mit den anderen Abteilungen ab.

§ 9
Vorstand

9.1. Der Vorstand besteht aus
9.1.1. 1.Vorsitzenden
9.1.2. 2.Vorsitzenden
9.1.3.

Ergänzungsvorsitzenden: Pro vollendete 50 Mitglieder wird ein Ergänzungsvorsitzender gewählt, Erweiterungen bzw. Reduzierungen erfolgen auf der Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen
9.4.1. Schriftführer
9.5.1. Kassenwart: Der Kassenwart legt am Ende eines Geschäftsjahres einen Kassenbericht vor
9.2.

Der Vorstand wird auf ein Jahr gewählt, kann aber für die nächste Amtszeit mit einfacher Mehrheit bestätigt werden. Sollte es keine Gesamtbestätigung geben, so werden alle Vorstandsposten getrennt neu gewählt. Wiederwahlen sind möglich.
9.3. Der Vorstand ist nach ordnungsgemäßer Einladung beschlußfähig.
9.4. Der Vorstand verwaltet Mitgliedsbeiträge und Pauschalförderungen.
9.5.

Sollte jeweils nur ein Kandidat pro Vorstandssitz nominiert sein, kann der Vorstand in einem Wahlgang nachgewählt werden.
9.6.


Zwei Wochen vor einer Mitgliederversammlung kann ein Antrag auf Neuwahl einzelner Vorstandsposten oder des gesamten Vorstandes durch ein Mitglied gestellt werden. Der Antrag muß auf der Tagesordnung verzeichnet werden. Der Antragsteller muß für seinen Antrag eine 2/3-Mehrheit finden und Gegenkandidaten nominieren. Die Wahl erfolgt nach §7.
9.7.    

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertreten.

§ 10
Abteilungen

10.1. Abteilungen können nach 2.3. und 4.1.2. gegründet werden.
10.2.

Alle Abteilungen wählen aus ihren Reihen 2 Deligierte. Diese können weitere Funktionen im Verein innehaben. Ihre Stimmenzahl erhöht sich entsprechend im erweiterten Vorstand.
10.3.

Die Delegierten sind für die Finanzverwaltung und Schriftverkehr ihrer Abteilungen verantwortlich und müssen am Jahresende dem erweiterten Vorstand Rechenschaft ablegen.
10.4. Alle Abteilungen können Finanzhilfen aus dem Guthaben des Verheins beziehen Hierüber entscheidet bei Beträgen
10.4.1. bis 100.- DM der Kassenwart,
10.4.2. bis 500.- DM der Vorstand,
10.4.3. bis 1000.- DM der erweiterte Vorstand,
10.4.4.

über 1000.- DM die Mitgliederversammlung. Bei Ablehnung kann die nächsthöhere Instanz angerufen werden.       Abteilungen ohne eigene Einnahmen müssen bevorzugt behandelt werden.
10.5. Landesmittel und Bundesmittel können Abteilungen direkt beantragen.
10.6.

Städtische Mittel müssen mit dem Vorstand vor deren Beantragung abgestimmt werden. Sollte die Beantragung anderen Projekten des Vereins schaden, entscheidet die Mittgliederversammlung.
10.7. Einnahmen können in den Abteilungen unter Berücksichtigung von §2 selbstverwaltet werden.
10.8.

Der erweiterte Vorstand entscheidet über Ausgleichszahlungen zwischen den einzelnen Abteilungen, falls eine interne Lösung nicht möglich ist.
10.9. Die Finanzlage muß jederzeit für den Vorstand einsehbar sein.
10.10. Delegierte können zu jedem Zeitpunkt von den jeweiligen Abteilungen abgewählt werden.

§ 11
Art der Abteilungen

11.1. Folgende Abteilungen gelten als fest eingerichtet und arbeiten permanent
11.1.1. Musik (Schwerter Band Initiative)

Die Abteilung Musik ist Trägergruppe der Proberäume. Hierfür entsteht eine eigene Trägersatzung.
11.1.2. Hobbysport

Die Abteilung Hobbysport ist für die Organisation und Koordinierung sportlicher Aktivitäten verantwortlich.
11.1.3. Videogruppe

Die Videogruppe befaßt sich mit der Produktion und Aufführung von Videofilmen und ähnlichen Filmen/Kunstformen.
11.1.4. Anti-Faschismus

Die Abteilung Anti-Faschismus befaßt sich mit der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit gegen faschistische, rassistische und sexistische Einstellungen und Aktionen in der Bevölkerung im Sinne von 2.3.3.

§ 12
Kassenprüfung

12.1. 
Die Kassenprüfung in den Abteilungen obliegt dem Vorstand.
12.2.

Die Prüfung der Vereinskasse erfolgt durch 2 KassenprüferInnen. Diese werden auf der Jahreshauptversammlung auf
Zuruf gewählt.

§ 13
Öffentlichkeit der Sitzungen

Alle Sitzungen der Vereinsorgane sind öffentlich

§ 14
Geschäftsjahr

Ein Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 15
Geschäftsstelle

Entfällt.

§ 16
Auflösung

16.1
Für eine Auflösung bedarf es einer 2/3-Mehrheit in der Mitgliederversammlung.
16.2.
Im Falle einer Auflösung fällt das Vermögen an den gemeinnützigen Verein im Schwerter Raum, der durch die
aufzulösende Mitgliederversammlung bestimmt wird.

§ 17
Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 15.2.1999 in Kraft. Gleichzeitig wird die bisher gültige Satzung außer Kraft gesetzt.